Apple hat die Anwendung über die ich gestern geschrieben habe jetzt aus dem App Store entfernt. Echt zum kotzen, die Politik von Apple hier. Das ist einer der Gründe warum ich kein iPhone habe. Aber die Macher von BeautyMeter scheint das gar nicht zu stören:
"In cause of some inappropriate content upload we cleaned up our database and hardened our review process so the release time can be higher since now.
As described in our terms and conditions, NO nude content is allowed (bikini content is allowed). Apple has removed the application from the App Store in cause of that kind of content - we fully understand their act doing this step."
Naja, wenn sie meinen. Aber wahrscheinlich hätten sie überhaupt keine Chance mehr, in den App Store aufgenommen zu werden, wenn sie sich jetzt mit Apple anlegen würden.
Die bis jetzt dümmste Schlagzeile des Tages (aber es ist ja erst halb 10... da kommt sicher noch was schlimmeres):
iPhone: Apple kämpft mit Kinderporno-Apps (Die Presse)
Es geht darum dass ein 15-jähriges Mädchen ein Nacktfoto von sich in BeautyMeter hochgeladen hat. BeautyMeter ist eine Anwendung, in der man Fotos von sich selbst hochladen kann, und die werden dann von anderen bewertet. Die Terms and Conditions von Beautymeter enthalten folgende Passagen:
"[...] With your uploaded data we will persist your iPhone device ID to recognize your identity and having a evidence in the case of uploading non allowed material [...] You may not place any insults, obscene statements, or pornographic material on this site or any other materials which may offend human dignity [...]"
Also: Jemand hat verbotener Weise ein Nacktfoto von sich selbst hochgeladen, und jetzt ist die Anwendung eine Kinderporno - App? Das ist ja so als würde man sagen die Post wäre im Erpressungsgeschäft, weil man Drohbriefe verschicken kann...
Also, liebe Presse: Bitte nächstes mal ein bisschen besser recherchieren, und nicht nur den Artikel von Wired.com auf Deutsch übersetzen. Und wenn schon abschreiben, dann bitte den ganzen Artikel, denn der auf wired ist eindeutig besser und ausgewogener.
Gestern in der daily show (es geht darum dass die CIA Investment Banker einstellen will):
John Stewart: "Why would the CIA want the investment guys? The CIA specializes in taking calm, stable countries, and causing them to collapse, why would they want people who ran............................ brilliant!"
War doch klar, nachdem man in Deutschland unter dem Deckmantel der Kinderpornografie die Zensur des Internets beschlossen hat schaut man gleich mal was man so alles zensieren kann:
http://www.heise.de/newsticker/CDU-Politiker-prueft-Websperren-fuer-Gewa...
Deutschland zensiert das Internet und Jeder 5. Österreicher wünscht sich einen starken Führer, der sich nicht mit sowas lästigem wie Wahlen herumschlagen muss.
![]() |
| Erlangen2009 |
Ich habe gerade meine erste Android - Anwendung fertiggestellt: AndroHUD - ein HUD (Heads Up Display) für Android. Es zeigt die aktuelle Geschwindigkeit, Richtung, Höhe, die Anstellwinkel und die aktuellen Beschleunigungskräfte an. Es wird auch ein "Mirror Mode" unterstützt. In diesem Modus werden Texte in Spiegelschrift angezeigt, sodass man das Handy unter die Windschutzscheibe des Autos legen und die Reflexionen ablesen kann. Das HUD kann auch so konfiguriert werden, dass es bei Überschreitung von gewissen Geschwindigkeiten eine Warnung ausgibt.
Also im Klartext: Statt dass man diese menschenunwürdigen Lager zusperrt und sich endlich an die Menschenrechte hält soll man die Leute lieber nach Lybien abschieben, wo in Flüchtlingslagern die Männer ermordet und die Frauen vergewaltigt werden? Macht es das irgendwie besser, wenn ein anderes Land die Drecksarbeit erledigt?
Aber von Italien ist ja nichts anderes zu erwarten. Das ist das Land das Leute vor Gericht stellt weil sie Leben retten. So geschehen mit Stefan Schmidt (Kapitän des Rettungsschiffes) und Elias Bierdel (jetzt Vorstand von Borderline Europe). Die beiden hatten damals 37 Menschen vor dem Ertrinken gerettet und wurden dann als Schlepper vor Gericht gestellt (mehr Infos hier). Der Prozess läuft übrigens noch, hier kann man eine E-Mail an den italienischen Justizminister schreiben, auch wenn es wahrscheinlich nichts hilft.
Nach kurzem Überlegen bin ich jetzt zu Orange gewechselt, da ich ja bei T-Mobile nicht mehr zufrieden war. Hier kommt das Rechenbeispiel, ob sich der Wechsel gelohnt hat, obwohl mein T-Mobile Vertrag noch bis Oktober läuft:
Bei Orange habe ich jetzt den Tarif "Team Orange 15" - Grundgebühr €7,50 (halbe Grundgebühr, da vor 31.5. bestellt). Die Rufnummernmitnahme ist bis 31.5. gratis, und Aktivierungsgebühr zahlt man als Business-Kunde keine. Ausserdem gibt es €40 Gutschrift bei Bestellung über Web. Ich habe mir noch ein 100MB Internetpaket um €5/Monat dazugenommen. Das G1 habe ich mir ohne Sim-Lock gebraucht gekauft (€255 inkl. Versand). Die ausstehende Grundgebühr bei T-Mobile von Juni bis Oktober sind noch €125.
Bei T-Mobile hätte ich 2 Varianten gehabt: Tarif Fairplay Austria (€19/Monat)+Web'n'walk 100 (€5/Monat)+G1 um €199 bzw. Tarif Extreme (€39/Monat) und G1 gratis
In den nächsten 18 Monaten ergibt das folgende Kosten:
| Variante | Berechnung | Kosten |
|---|---|---|
| T-Mobile 1 | 18*19 + 18*5 + 199 | €631 |
| T-Mobile 2 | 18*39 | €702 |
| Orange | 125 + 18*7,5 + 18*5 - 40 + 255 | €565 |
Also: Umsteigen lohnt sich! (lt. einem Freund von mir der ein G1 hat ist es kein Problem, mit 100MB auszukommen, solange man Updates im WLan macht).