An: sommergespraeche@orf.at Betreff: Etwas mehr Fragen wären gut... Hallo, das Sommergespräch gestern war ja ganz interessant, vor allem wissen wir alle jetzt sehr viel darüber, was Erika Pluhar denkt. Leider hat sie keine Fragen gestellt. Hätten Sie sie dahingehend nicht "briefen" können? Ausser ihrer eigenen Meinung hat sie ja nur Kritik an den Grünen vorgebracht. Wenn sie nicht fähig ist, ein Interview zu führen, dann soll sie es eben lassen. Ich finde auch, dass Ingrid Turnher hier viel öfter hätte eingreifen sollen. Ich hoffe nur, dass Michael Köhlmeier das nächste Woche etwas besser macht. Ansonsten sollten Sie ernsthaft überdenken, ob es sinnvoll ist, Künstler bei den Sommergesprächen mitmachen zu lassen. Mit freundlichen Grüßen, David Tanzer
Ich bin von einer Ryanair - Stewardess -- sorry, Flugbegleiterin -- aufgefordert worden, ein Foto vom inneren des Flugzeugs zu löschen, da das ein "breach of security" sei. Ich habe das mal gemacht, da das Flugzeug ja Besitz der Fluglinie ist und ich mir nicht sicher war, ob nicht irgendwo ein Fotografierverbot gestanden ist. Ich habe allerdings im Nachhinein nirgends eines gefunden.
Egal, falls es jemanden interessiert: Es ist eine ganz normale Boeing 737-800. Mit blauen Sitzen. So, jetzt ist es raus. Ich hoffe diese Info wird nicht von Terroristen verwendet.
Übrigens, bei Start und Landung des Fliegers sitzen die Flugbegleiter, da merken sie nicht, wenn fotografiert wird
Leider sind meine Fotos davon sehr verwackelt, darum werd ich sie trotzdem nicht veröffentlichen.
Apple hat die Anwendung über die ich gestern geschrieben habe jetzt aus dem App Store entfernt. Echt zum kotzen, die Politik von Apple hier. Das ist einer der Gründe warum ich kein iPhone habe. Aber die Macher von BeautyMeter scheint das gar nicht zu stören:
"In cause of some inappropriate content upload we cleaned up our database and hardened our review process so the release time can be higher since now.
As described in our terms and conditions, NO nude content is allowed (bikini content is allowed). Apple has removed the application from the App Store in cause of that kind of content - we fully understand their act doing this step."
Naja, wenn sie meinen. Aber wahrscheinlich hätten sie überhaupt keine Chance mehr, in den App Store aufgenommen zu werden, wenn sie sich jetzt mit Apple anlegen würden.
Die bis jetzt dümmste Schlagzeile des Tages (aber es ist ja erst halb 10... da kommt sicher noch was schlimmeres):
iPhone: Apple kämpft mit Kinderporno-Apps (Die Presse)
Es geht darum dass ein 15-jähriges Mädchen ein Nacktfoto von sich in BeautyMeter hochgeladen hat. BeautyMeter ist eine Anwendung, in der man Fotos von sich selbst hochladen kann, und die werden dann von anderen bewertet. Die Terms and Conditions von Beautymeter enthalten folgende Passagen:
"[...] With your uploaded data we will persist your iPhone device ID to recognize your identity and having a evidence in the case of uploading non allowed material [...] You may not place any insults, obscene statements, or pornographic material on this site or any other materials which may offend human dignity [...]"
Also: Jemand hat verbotener Weise ein Nacktfoto von sich selbst hochgeladen, und jetzt ist die Anwendung eine Kinderporno - App? Das ist ja so als würde man sagen die Post wäre im Erpressungsgeschäft, weil man Drohbriefe verschicken kann...
Also, liebe Presse: Bitte nächstes mal ein bisschen besser recherchieren, und nicht nur den Artikel von Wired.com auf Deutsch übersetzen. Und wenn schon abschreiben, dann bitte den ganzen Artikel, denn der auf wired ist eindeutig besser und ausgewogener.
War doch klar, nachdem man in Deutschland unter dem Deckmantel der Kinderpornografie die Zensur des Internets beschlossen hat schaut man gleich mal was man so alles zensieren kann:
http://www.heise.de/newsticker/CDU-Politiker-prueft-Websperren-fuer-Gewa...
Deutschland zensiert das Internet und Jeder 5. Österreicher wünscht sich einen starken Führer, der sich nicht mit sowas lästigem wie Wahlen herumschlagen muss.
Also im Klartext: Statt dass man diese menschenunwürdigen Lager zusperrt und sich endlich an die Menschenrechte hält soll man die Leute lieber nach Lybien abschieben, wo in Flüchtlingslagern die Männer ermordet und die Frauen vergewaltigt werden? Macht es das irgendwie besser, wenn ein anderes Land die Drecksarbeit erledigt?
Aber von Italien ist ja nichts anderes zu erwarten. Das ist das Land das Leute vor Gericht stellt weil sie Leben retten. So geschehen mit Stefan Schmidt (Kapitän des Rettungsschiffes) und Elias Bierdel (jetzt Vorstand von Borderline Europe). Die beiden hatten damals 37 Menschen vor dem Ertrinken gerettet und wurden dann als Schlepper vor Gericht gestellt (mehr Infos hier). Der Prozess läuft übrigens noch, hier kann man eine E-Mail an den italienischen Justizminister schreiben, auch wenn es wahrscheinlich nichts hilft.
Subject: RE: WEBANFRAGE [Virus checked] ID[...] Sehr geehrter Herr Tanzer, vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir sind immer bemüht unseren Kundenservice zu verbessern und Ihnen Lösungen anzubieten. Wenn Sie eine Vertragsverlängerung für 18 Monate machen und gleichzeitig einen Tarifwechsel auf den Tarif "Extreme" machen, kann ich Ihnen das G1 um 0,- EUR anbieten. Bei diesem Tarif haben Sie 1000 Freiminuten in alle österreichischen Netze, 1000 Frei-SMS und 1 GB Datenvolumen inkludiert. Die monatliche Grundgebühr beträgt EUR 39,-. Ich hoffe Ihnen mit dieser Information geholfen zu haben und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Freundliche Grüße Monika Rissner T-Mobile Business Serviceteam PS: Unter http://rechnung.t-mobile.at finden Sie Ihre Rechnungen inkl. Einzelgesprächsnachweise online und zum bequemen Download. Rund um die Uhr, kostenlos! T-Mobile Business Serviceteam Telefon 0676/20333; Fax 0676/20334 http://www.t-mobile.at ________________________________________ Wie waren wir? Lassen Sie es uns wissen! >> Besuchen Sie http://feedback.t-mobile.at --------------------Original Message-------------------- Anrede: Herr Titel: Vorname: David Nachname: Tanzer Frage: Sehr geehrte Damen und Herren! Ich war gerade im T-Mobile Shop in Linz am Taubenmarkt und wollte meinen Vertrag verlängern. Genauer gesagt wollte ich auf den Tarif "Fairplay Austria" mit "Web'n'walk 500" umsteigen und dazu ein G1 Handy nehmen. Mir wurde gesagt, dass das Handy bei Vertragsverlängerung 199 Euro kostet. Bei Erstanmeldung kostet das selbe Handy mit dem selben Vertrag für Geschäftskunden allerdings nur 49 Euro. Wenn es bei Ihnen nicht möglich ist, als Geschäftskunde bei Vertragsverlängerung, ein Smartphone zum Erstanmeldungspreis zu bekommen, sehe ich keinen Grund mehr nach Vertragsende noch bei T-Mobile zu bleiben. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Firma bei Ihnen einen Business-Tarif anmelden würde, wenn sie das vorher wüssten. In diesem Fall ist man mit dem Business-Tarif gegenüber einem Privatkunden ja deutlich schlechter gestellt, ein Privatkunde könnte wengistens Flamigos einlösen, um das Gerät billiger zu bekommen. Schade, dass Sie für uns keine interessanten Business-Lösungen mehr anbieten, bis jetzt waren wir meistens zufrieden. Mit freundlichen Grüßen, David Tanzer __________________________________________________________________________________________ Notice: This e-mail and any attachments are confidential and may be privileged. If you are not the intended recipient, notify the sender immediately, destroy all copies from your system and do not disclose or use the information for any purpose. Diese E-Mail inklusive aller Anhaenge ist vertraulich und koennte bevorrechtigtem Schutz unterliegen. Wenn Sie nicht der beabsichtigte Adressat sind, informieren Sie bitte den Absender unverzueglich, loeschen Sie alle Kopien von Ihrem System und veroeffentlichen Sie oder nutzen Sie die Information keinesfalls, gleich zu welchem Zweck. Think before you print T-Mobile Austria GmbH Geschaeftsfuehrung: Robert Chvátal Aufsichtsrat: Christopher Schlaeffer (Vorsitzender) Firmenbuch: Handelsgericht Wien, Sitz Wien, FN 171112k, UID ATU 45011703 DVR 0898295 Konto: BA-CA 52844 072 301, BLZ 12000 T-Mobile - Gemeinsam mehr erleben __________________________________________________________________________________________
The American International Group, which has received more than $170 billion in taxpayer bailout money from the Treasury and Federal Reserve, plans to pay about $165 million in bonuses by Sunday to executives in the same business unit that brought the company to the brink of collapse last year.
Die ganze Story hier in der New York Times.
Diskussion über Gewalt-Computerspiele nach Amoklauf von Winnenden
Eh klar. Wieder mal die bösen Computerspiele. Ich hab das schon soooooo oft gesagt: Korrelation bedeutet nicht zwingend dass es einen kausalen Zusammenhang gibt. Aber da die Herren Politiker anscheinen keine Ahnung von Statistik haben verwechseln sie das gerne (Ich will denen da freundlicherweise mal reine Dummheit unterstellen und nicht absichtliche Volksverhetzung, was noch viel schlimmer wäre).
Da die Computerspiele-Gegner Korrelation gerne mit Kausalität gleichsetzten mach ich das jetzt auch wieder einmal:
Seit es gewalttätige Computerspiele gibt ist die Anzahl von Gewaltverbrechen enorm zurückgegangen! Spielt mehr gewalttätige Computerspiele! Hier ist der Beweis:
